Mit dem Larvizid HokoEx* können Sie die Entwicklung von der Fliegenlarve zur Fliege unterbrechen. Es wird die Dungoberfläche behandelt. Dies kann auch im belegten Stall erfolgen.
HokoEx wird mit Wasser angerührt und mit der Gießkanne bzw. der Rückenspritze auf der Spaltenfläche, Festmist- oder Tretmistfläche ausgebracht.
250 g HokoEx reichen für 10 m2 Fliegenbrutfläche.
Die Behandlung sollte alle 2-6 Wochen, je nach Fliegendruck, erfolgen.
Den Zuflug der Fliegen von Außen können sie mit unserem Fliegenmittel Ködergranulat* bekämpfen. Ködergranulat in weißen oder gelben Schalen im Stall für Nutztiere unzugänglich auslegen.
Wenn Sie die Maßnahmen gegen die Larvenentwicklung nicht rechtzeitig durchgeführt haben und die Fliegenentwicklung stark zugenommen hat gibt es noch K-Alba* Spritz- und Streichmittel, um die adulten Fliegen zu bekämpfen.
Die Larven der Güllefliege ernähren sich bevorzugt von Stallfliegenlarven und halten so die lästige Stallfliege bereits an der Brutstätte (Schwimmschicht der Gülle) in Schach. Die Güllefliege ist etwas kleiner und träger als die Stallfliege. Sie glänzt schwarz. Die Güllefliege ist lichtscheu, hält sich vornehmlich im Güllekeller auf und fliegt weder Mensch noch Tiere an. Sie ist also kein Lästling und verbreitet keine Krankheiten. Hat sich die Güllefliege erst einmal erfolgreich angesiedelt, bleibt die fliegenunterdrückende Wirkung dauerhaft erhalten. Einer eigenen übermäßigen Vermehrung beugen die Güllefliegen selbst vor: erreicht der Larvenbesatz an den Brutstätten eine gewisse Dichte, zeigen die Larven kannibalische Verhaltensweisen.
Die Schlupfwespen legen ihre Eier in die Puppen der Stallfliegen ab. Es schlüpft keine Stallfliege aus den Puppen, sondern mehrere Schlupfwespen, welche ihre Eier wieder in Stallfliegenpuppen legen. Dies bewirkt einen langsamen, dann aber anhaltenden Rückgang der Stallfliegenpopulation.